OI-Jugend / Junge Erwachsene

Vielleicht hast du selbst oder jemand aus deiner Familie OI. Vielleicht hast du einen Freund oder eine Bekannte mit OI. Vielleicht interessierst du dich auch aus ganz anderen Gründen für das Thema, oder möchtest gerne selber ehrenamtlich tätig werden …

… dann bist du hier bei uns genau richtig!

Die Deutsche Gesellschaft für Osteogenesis imperfecta (Glasknochen) Betroffene e.V. (DOIG) hat circa 190 (Stand: März 2021) jugendliche Mitglieder im Alter von 14 bis 35 Jahren. Nicht alle von uns haben OI, bei uns sind Betroffene genauso willkommen wie Nicht-Betroffene. Bei uns steht die Behinderung nicht im Fokus, aber sie verbindet uns  alle und ist der Grund, dass man so viele neue tolle Menschen kennen lernen kann. Wir finden es wichtig, uns oft zu treffen und auszutauschen.
Mehrmals im Jahr haben wir die Möglichkeit, uns auf landes- oder bundesweiten Treffen zu sehen. Die Jugend-Wochenenden (Eltern exklusive!) finden in unterschiedlichen Städten oder Locations statt. So bekommt man auch einiges zu sehen!
Hier sprechen wir über Themen wie Schule und Studium, Arbeitsmarkt und Unabhängigkeit von den Eltern genauso wie über Freizeit, Sexualität und Partnerschaft. Das Wichtigste ist jedoch der Austausch und die Gemeinsamkeiten. Es ist einfach toll, von anderen verstanden zu werden, die ggf. schon das gleiche durchgemacht bzw. erlebt haben.

Koordiniert wird unsere Jugendarbeit durch die vom Bundesvorstand Beauftragte für Jugendarbeit, Laura Jäger (im Bild oben ganz links). Auch auf Landesebene gibt es Angebote und Aktionen speziell für Jugendliche, die von den Jugendsprechern des jeweiligen Bundeslandes organisiert werden.

Ist ja klar, dass hinter allen Aktionen und allem Spaß immer auch viel Arbeit steht. Unsere Arbeit ist wichtig und wir wollen nicht, dass es irgendwann langweilig wird. Deshalb brauchen wir natürlich immer eine Menge Helfer mit neuen Ideen.

Hast du Lust, mit dabei zu sein und auch mitzumachen? Dann schick uns einfach eine Mail an info[at]oi-gesellschaft.de. Wir freuen uns auf dich!

Austausch, unterwegs sein und zusammen etwas erleben: Auf den Jugendwochenenden herrscht immer gute Stimmung, wie hier vor der Semperoper Dresden 2020.

Ich bin DOIG-Mitglied, weil …

Laura Jäger, Vorstandsbeauftragte für Jugendarbeit und Jugendbeauftragte des Landesverbandes Nord

… ich finde, dass der Austausch eine wichtige Rolle spielt und es innerhalb eines Vereins viel mehr Möglichkeiten gibt als nur auf privater Ebene.
Mit der Jugendarbeit möchte ich genau diese zwei Punkte verknüpfen. Denn die Verbindung von privatem Austausch und Interessen mit Gleichgesinnten und Fachpersonen ist, besonders in jungen Jahren auf dem Weg zur Selbstständigkeit, sehr wichtig. Ich finde es toll, dass über die Jugendarbeit der DOIG vieles möglich ist, wie Kurztrips und Kultur kennenlernen. Ich selbst habe bislang so viele Menschen über die DOIG sowie OIFE kennen gelernt, die ich heute zu meinen Freunden zählen kann!

Marlen Rothammel, Jugendbeauftragte des Landesverbandes Bayern

… es mir unglaublich viel Spaß macht, regelmäßigen Kontakt zu anderen OI-ler*innen haben zu können. Dadurch durfte ich zusammen mit anderen schon viele schöne Momente erleben, auch über die Vereinsarbeit hinaus. Im Laufe der Jahre haben sich einige sehr gute Freundschaften entwickelt!
Die Jugendarbeit ist mir aus genau den Gründen wichtig, aus denen mir die DOIG selbst so wichtig ist: Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Jugendliche und junge Erwachsene andere Leute in ähnlichem Alter kennenlernen, sich über OI-spezifische Themen austauschen oder einfach gute Freundschaften knüpfen und gemeinsam Spaß haben können.

Simey Truong, Jugendbeauftragte des Landesverbandes Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland

… wir einfach eine super Gemeinschaft sind! Freunde, Unterstützer oder Vorbilder – hier kann man vieles gemeinsam ausprobieren und sich einfach ganz normal fühlen.
Die Jugendarbeit ist mir wichtig, um diese Gemeinschaft weiter zu stärken! Ich finde, es ist wichtig Kontakt mit anderen zu haben, die einem zeigen: „Du bist nicht allein“, „du kannst das Schaffen“ und „auch wenn’s mal schwer ist, gib nicht auf!“